Der Anfang ist gemacht | Spatenstich Heckenborn

30.04.2015 | cds Administrator Susann Fünfstück

Der Anfang ist gemacht | Spatenstich Heckenborn

Trotz einer Normenkontrollklage sieht Erster Stadtrat Martin Burlon keine Gefahr für das Baugebiet.Heckenborn Er betonte: „Wir haben Baurecht.“
 

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Öffentlichkeitswirksamer Baubeginn: Bürgermeister Dieter Zimmer, Claus-Dieter Schmidt (Geschäftsführer cds), Anselm Hilsheimer (LBBW Immobilien KE) und Erster Stadtrat Martin Burlon (von links) rammten gestern im Heckenborn symbolisch die Spaten in die Erde. In der Albert-Schweitzer-Straße (kleines Bild) haben derweil die Erschließungsarbeiten begonnen.


Dreieich. „Hinter uns liegt ein langer und nicht immer einfacher Weg“, sagte Erster Stadtrat Martin Burlon (parteilos) beim Spatenstich für den ersten Bauabschnitt des Neubaugebietes im Heckenborn. Nach vielen Jahren der Verhandlungen und trotz der Normenkontrollklage am Verwaltungsgericht in Kassel ist es jetzt soweit: Bürgermeister Dieter Zimmer (SPD), Martin Burlon, Claus-Dieter Schmidt von cds Wohnbau, die den ersten Bauabschnitt umsetzt, und Anselm Hilsheimer von der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung bewegten mit ihren Spaten ein bisschen Boden. Ein Bagger hatte zuvor schon größere Arbeiten verrichtet, so dass bereits eine Baugrube zu sehen ist. „Das ist kein symbolischer Spatenstich. Es geht jetzt direkt los“, sagte Claus-Dieter Schmidt. Bis Mitte nächsten Jahres sollen die Häuser bezugsfertig sein.

Direkt an der Herrenröther Straße entstehen die ersten 33 Einheiten mit Reihenhäusern, Doppelhaushälften und frei stehenden Einfamilienhäusern. „Es gab immer Bedenken, dass das Baugebiet nicht attraktiv ist. Das ist jetzt mit der großen Nachfrage hier im Heckenborn endgültig widerlegt“, betonte Zimmer. Von den 22 bisher freigegebenen Grundstücken des ersten Bauabschnitts sind 18 verkauft, die restlichen vier bereits reserviert. Die Grundstücke sind zwischen 250 und 550 Quadratmeter groß. Für ihr neues Eigenheim in Sprendlingen müssen die künftigen Besitzer zwischen 495 000 und 790 000 Euro investieren.

Auch für das komplette Neubaugebiet mit rund 250 Grundstücken auf 11,6 Hektar sei die Nachfrage groß, zwischen 600 und 800 Menschen werden künftig zusätzlich in Sprendlingen leben können. Die Klage am Verwaltungsgericht in Kassel bereitet Martin Burlon indes keine größeren Kopfschmerzen. „Es gibt diese Normenkontrollklage, aber der Bebauungsplan ist genehmigt, und damit haben wir für den Heckenborn Baurecht“, betonte der Erste Stadtrat während des Spatenstichs. Mit dieser Aussage dürften künftige Eigenheimbesitzer beruhigt sein, von denen etliche zum Spatenstich gekommen waren.

 

Neu-Isenburger Presse, 05.04.2015

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