Runder Tisch Immobilienwirtschaft 2016

06.12.2016 | cds Administrator Susann Fünfstück

Spezial Immobilien & Wohnungswirtschaft

Berliner Zeitung lud Entscheider zum Runden Tisch Immobilien und Wohnungswirtschaft

Berlin ist eine wachsende und sich demografisch verändernde Stadt. Auch im Koalitionsvertrag der neuen rot-rot-grünen Regierung nehmen die Themen Wohnen und Mieten einen hohen Stellenwert ein und geben neue Ziele vor. Vor dem Hintergrund wurde auch beim Runden Tisch zum Thema „Wirtschaft Berlin – Spezial Immobilien und Wohnungswirtschaft“ am 22. November 2016 diskutiert. Die Berliner Zeitung lud dafür 18 Experten aus Politik, der Immobilienwirtschaft, Wohnungsbaugesellschaften und Branchenverbänden auf die Berliner Humboldt Terrassen ein.

 

Entstehen in Berlin die richtigen Wohnungen oder baut die Hauptstadt am Bedarf vorbei? Wie kann gut und günstig gebaut werden? Wie können sich die Immobilien- und Wohnungswirtschaft sowie die Stadtentwicklung auf die sich weiter verändernden demografischen Anforderungen der Stadt- und Wohnquartiere einstellen? All diese Fragen diskutierten die Teilnehmer angeregt.

 

Katrin Lompscher, neue Stadtentwicklungssenatorin und Volker Härtig der SPD waren zugegen und sprachen unter anderem mit dem Geschäftsführer der cds Wohnbau Gruppe, Claus-Dieter Schmidt über die aktuelle Wohnungspolitik.

 

Sorgen äußert Claus-Dieter Schmidt, in Bezug auf die Zukunft von Bauvorhaben im mittleren Preissegment. Die cds Wohnbau vertritt viele der mittelgroßen Bauträger. „Wenn wir Häuser weiter in diesem Level anbieten wollen, brauchen wir Grundstücke, die bezahlbar sind. Im Privatbereich entstehen astronomische Höhen, das führt dazu, dass sich nur der wirklich privilegierte solche Grundstücke künftig leisten können wird.“ Diese Entwicklung werde dadurch befeuert, dass stadteigene Grundstücke künftig gar nicht mehr an Private gehen. „Doch wir werden unweigerlich weiter Zuzug haben und deshalb brauchen wir Neubau. Und zwar solchen, der bezahlbar ist.“

 

Claus-Dieter Schmidt  sieht jedoch durch die Fokussierung in den sozialen Wohnungsbau den mittleren Bereich vernachlässigt. „Und der mittlere Bereich ist für mich der wichtigste in der Gesellschaft. 
 

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Berliner Zeitung, 06.11.2016

Hier können Sie den Artikel Online lesen: www.berliner-zeitung.de

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